Pflegende Angehörige 
Präventive Ansätze für mehr Gesundheit und Entlastung

Mittwoch, 26. November 2025, 13.00 - 14.00 Uhr


Fachimpulse:

Prof. Dr. Alexandra Wuttke, Professorin für klinische Psychologie und Psychotherapie des höheren Lebensalters und Leiterin Psychotherapie-Ambulanz für Menschen im höheren Lebensalter, Universität Konstanz

 

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Belastete pflegende Angehörige frühzeitig erkennen: Vorstellung des FARBE Tools zur präventiven Beratung
Prof. Dr. Alexandra Wuttke
Universitätsmedizin Mainz & Universität Konstanz
2025-11-26_Zukunft Prävention_Prof. Alex
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Andrea Weskamm, Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) e. V., Projektleitung „Pflegende An- und Zugehörige im Quartier – Gesundheit fördern, Prävention stärken “ (PflAQ) 

 

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Projekt „Pflegende An- und Zugehörige im Quartier – Gesundheit fördern, Prävention stärken“ (PflAQ)
Andrea Weskamm und Maya Lesage, AWO Bundesverband
2025-11-26_Zukunft Prävention_Andrea Wes
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Hintergrund:

Pflegende Angehörige sind das stille Rückgrat unseres Gesundheitssystems. Die Zahl pflegebedürftiger Menschen steigt Jahr für Jahr weiter an: In Deutschland leben derzeit etwa fünf Millionen Pflegebedürftige, bis 2055 könnten es bereits etwa 6,8 Millionen sein. Rund 80 Prozent der Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Deutschland wird zu Hause geleistet – meist durch An- oder Zugehörige, die enorme körperliche, psychische und organisatorische Verantwortung tragen. Sie leisten damit einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft und verdienen mehr Sichtbarkeit, Unterstützung und Anerkennung.

Im Rahmen der digitalen Veranstaltungsreihe „Zukunft Prävention“ möchten wir gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis darüber diskutieren, wie präventive Ansätze, Unterstützungsangebote und politische Maßnahmen die Situation von pflegenden Angehörigen verbessern können.

 

Leitfragen für den digitalen Mittagsimpuls:

  • Wie geht es pflegenden Angehörigen in Deutschland?
  • Wie können Verbände und Organisationen ihre Angebote so gestalten, dass sie pflegende Angehörige frühzeitig erreichen und wirksam entlasten?
  • Welche Best-Practice-Beispiele können auf breiter Ebene umgesetzt werden?
  • Was können pflegende Angehörige selbst tun, um ihre eigene Gesundheit zu stärken – und wie lassen sich dafür niedrigschwellige Zugänge schaffen?
  • Wie wirksam sind politische Maßnahmen bei der strukturellen Integration präventiver Angebote für pflegende Angehörige?
  • Was wünschen sich pflegende Angehörige und welche Angebote werden angenommen?

 

 


Veranstaltungsarchiv seit 2010


Über "Zukunft Prävention"

Veranstaltungsreihe von Kneipp-Bund e.V., DAMiD e.V. und vdek e. V.

Das Kongressformat "Zukunft Prävention" wurde 2010 gemeinsam von Kneipp-Bund e.V., DAMiD e.V. und der BARMER als Präsenzveranstaltung ins Leben gerufen. Ziel ist es, aktuelle gesundheitspolitische Fragestellungen zu Prävention und Gesundheitsförderung zu diskutieren. Seit 2017 beteiligt sich der vdek e. V.  an diesem Kongressformat. Seit 2021 findet "Zukunft Prävention" als einstündiger, digitaler Mittagsimpuls statt, der von der bekannten Medizinjournalistin Anke Genius moderiert wird; eine Wiederaufnahme als Präsenzkongress wird angestrebt. 

 

Als Austausch- und Netzwerkveranstaltung in Berlin richtet sich "Zukunft Prävention" sowohl an die Politik, Sozialversicherungsträger, Selbstverwaltung und Fachöffentlichkeit wie auch an alle Interessierten aus den Mitgliedsverbänden und der breiten Öffentlichkeit. 

Wir freuen uns sehr über Ihr großes Interesse an unserer Veranstaltungsreihe!

 

In unserem  > Archiv stellen wir Ihnen die Inhalte der vergangenen Kongresse zur Verfügung. 

 

Ihr Team von „Zukunft Prävention“

Kneipp-Bund e.V. DAMiD e.V., vdek e. V.